Dominik Stotzem - Bass


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 Fotos: Christine Besser

So kam ich zu Purple Rising:
Es muss gen Ende des letzten Jahrtausends gewesen sein, als ein Gerücht die Runde machte, es sollen sich Musiker unter den Bildungsbeauftragten des örtlichen Bildungsinstituts befinden. Siehe da, ein Konzert wurde ausfindig gemacht und eine neue Schar junger Groupies erweiterten ihren musikalischen Horizont. Einige Konzerte und Jahre später fand meine Person den Aufstieg vom Fan der damaligen Formation hin zum Anpacker. Angepackt werden musste die heute noch stets unendlich schwere Orgel des Bildungsbeauftragten in seiner Rolle als musikalischer Kapellmeister und meine Person war gefragt, wenn es ums Verladen, Aufbauen oder Ouzo-holen ging. Später vertraute man mir dahingehend und überließ mir die Abendkasse und die Einlasskontrolle. Gelegentlich fand ich meinen Posten auf der anderen Seite des Veranstaltungsraumes und drehte munter an sämtlichen bunten Knöpfen herum, gar oft so sehr, dass die Gesamtlautstärke dem zulässigen Maximalpegel erschreckend nahe kam.
Zu einem ersten Einsatz auf der Bühne kam es, als 2007 die Band kurzzeitig auf den hauptamtlichen Dicksaitenzupfer verzichten musste, da sich dieser weniger schönen Dingen beruflicher Natur widmen musste. So etablierte sich die purpurne Notenscala tief in meinem Kopf und kam mir zugute, als ich 2010 spontan eines gemeingefährlichen Magen-Darm-Virus verschuldeten Totalausfalls zum Trotze die Bühne entern musste. Die Show war klasse und ich konnte mein Improvisationstalent bei der damaligen Zweitbesetzung CT MK II beweisen.
Aufgrund der engen und jahrelangen Zusammenarbeit wurden meine Dienste an den vier Saiten angefragt, als die Band schließlich zu PURPLE RISING aufstieg und sich als absolut geniale Idee mit akribischer Umsetzung entpuppte. Das alles war sozusagen der steinige Weg der "School of Rock", auf den ich besonders stolz bin.

Erstes Deep-Purple-Erlebnis: Als 12- oder 13-jähriger Spross eines Musikbegeisterten entdeckte ich im Plattenschrank eine blaue CD mit der fetten Aufschrift Deep Purple In Rock. Sogleich ertönte ein "uuuuuuhuuuuhuuuuuuu aaaahaaaahaaaaa" durch die Lautsprecherboxen und das geniale Gitarrenspiel des Herrn Schwarzmehr in Verbindung mit der schwelenden Energie des purpurnen Gesamtkonzepts hatte mich komplett überwältigt. Das erste Live-Konzert sah ich auf dem Schiffenberg in Gießen 1999, eine unbändige Spielfreude auf der Bühne und ganz großartige Stimmung unter den Fans. Es folgten Konzerte mit einem Sinfonie-Orchester im Jahre 2000 in der Festhalle Frankfurt und die erste Show mit Don Airey 2003...
Deep Purple ist neben Led Zeppelin meine erste musikalische Leidenschaft gewesen und ebnete mir den Weg in mein jetziges musikalische Dasein.

Motto: "Der Berg kommt zum Propheten" oder aber auch "Go hard or go home…"

Lieblingsessen: Alles und viel

Lieblingsgetränk: Goldgelb mit Schaumkrone, gerne auch Softdrinks aller Art

Lieblingsband: Pain Of Salvation

Was ich gern höre: innovative, emotionale, mitreißende und einfach nur gute Musik

Was ich gar nicht gern höre: uninnovative, unemotionale, nicht mitreißende langweilige Musik

Hobbies: …was man halt so als Musiker macht…

Musikalische Vorbilder: Inspirationen hole ich mir von unzählig vielen Künstlern, da möchte ich keinen vorne anstellen. Zu meinen Anfängen als Basser war lange Zeit John Myung von Dream Theater ein unerreichtes Idol, unerreicht ist er immer noch.

A Gig to remember: mit Purple Rising fand ich sowohl den Treffer Gig 2012 als auch Verviers 2011 sehr geil. Einfach ein verdammt gutes Gefühl auf der Bühne und mächtig viel Spaß gehabt.

Das beste Konzert ever: Alles was ich bisher von Pain Of Salvation live gesehen habe! Ansonsten war sehr geil: Metallica 2004 in Ludwigshafen, Dream Theater 2004 in Frankfurt, Nightwish 2004 in Erfurt, alle 14 Schandmaul-Konzerte, Iron Maiden 2008 auf Wacken, Heaven and Hell 2009 auf Wacken, Whitesnake und Foreigner 2006 auf dem Bang Your Head…

Lieblingssongs von Deep Purple: Burn, weils einfach nach vorne geht!

Lieblingssongs von Rainbow, Black Sabbath und Whitesnake: Long Live Rock and Roll, Heaven and Hell, Still of the Night

Sonstige Lieblingssongs: die Liste wäre zu lang, aber irgendwie gibt es zu jeder Gelegenheit und Gemütslage immer etwas Passendes…

5 Platten für die einsame Insel: Dream Theater – Images And Words (der Klassiker),  Dream Theater – Scenes From A Memory (meine erste Lieblingsscheibe), Porcupine Tree – Fear Of The Blank Planet (für düstere Stunden), Judas Priest – Painkiller (maximaler Asskick) Beyond the Bridge – The Old Man And The Spirit (damit ich die ganzen Noten nicht vergesse)

Musikalische Projekte neben Purple Rising: Beyond the Bridge, Synchronic, Amyris (suchen gerade Sänger)

Lustigste Autofahrt mit Purple Rising: Oh, da erinnere ich mich an zwei, jedoch noch zu Cheap Turtle Zeiten: Die eine von Pösing nach Frankfurt zu fünft in einem Audi V8, als wir von Aschaffenburg (Einhausung) bis zum Frankfurter Kreuz nur 11 Minuten gebraucht haben… die andere war die gefühlt längste meines Lebens, als wir von Belgien zurückfuhren und der "Fahrer" bei 55 km/h auf der A3 plötzlich einschlief und ich ohne weitere Einsprüche übernehmen durfte.

Equipment:

  • Fender Precision Special Bass
  • Ampeg SVT + Ampeg 810 Cabinet, Bj. 1977
  • TC-Electronic PolyTune, CryBaby WahWah (manchmal), Tube Screamer (mit schwacher Diode)
  • Cordial Verkabelung

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